Appell für einen europäischen Steuerpakt lanciert

 Anfangs Oktober 2013 / Juni 2014

In Europa herrscht eine Politik der Ausgabenkürzungen und Lohnsenkungen vor, die insbesondere den südeuropäischen Ländern dramatische Folgen zeitigt. Diese Austeritätspolitik muss dringend gestoppt werden. Wir benötigen stattdessen eine Politik, welche die extrem ungleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums nachhaltig korrigiert. Dazu gehören Steuern mit stark rückverteilender Wirkung: Steuern auf hohe Gewinne, grosse Vermögen und hohe Erbschaften, Steuern auf Kapitalerträge und sehr hohe Einkommen. Diese müssen markant erhöht, Steuerschlupflöcher gestopft werden. Damit schichten wir erhebliche Geldmengen aus den marodierenden Finanzmärkten in die Nützlichkeitszonen der Gesellschaft um. Damit lässt sich ein soziales und ökologisches Europa finanzieren. Gleichzeitig machen wir die Wirtschaft krisenfester gegen den spekulativen Druck der Finanzmärkte.
Die folgenden Organisationen lancieren deshalb gemeinsam den Appell für einen Europäischen Steuerpakt: ver.di Deutschland, Attac Deutschland, Attac Schweiz, Gewerkschaft Unia Schweiz, Denknetz Schweiz, Marie Jahoda/Otto Bauer Institut Österreich, GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) Österreich. Neu dazu gekommen sind unter anderem UNI Europe und die Young European Socialists YES, die europäischen Juso. Bis im Herbst  2014 wollen wir möglichst viele weitere Organisationen aus allen europäischen Ländern von der Unterstützung des Appells überzeugen.

Text des Appells als pdf oder via Menuauswahl auf dieser Site.

Brief, um andere Organsationen für eine Unterstützung des Appells anzufragen: Brief